KategorieAndere Lärmarten

Offener Brief an Bundesrätin Doris Leuthard

Trogen, den 26.4.2017

Frau Bundesrätin Doris Leuthard, Vorsteherin EVD, Bundehaus Ost, 3003 Bern

Nächtlicher Freizeitverkehr gefährdet Tradition der Nachtruhe

Sehr geehrte Frau Bundesrätin

Wir beziehen uns auf Ihren Brief vom 16. 6.11 zum Thema Kirchenglocken. In Trogen wurde unterdessen eine richtungsweisende Lösung für den nächtlichen Zeitschlag gefunden und das Problem mit dem Richtwert für Kirchenglockenlärm hat sich dank der ETH-Studie gelöst. Sie hatten damals mit Brauchtum und Tradition argumentiert, was uns hoffen lässt, dass Sie bereit sind, sich auch für andere Traditionen einzusetzen. Wir bitten nun um Ihren Einsatz für die stark gefährdete Tradition der Nachtruhe. Das Hauptproblem dabei ist der Strassenlärm – speziell der Freizeitverkehr.

Längerfristig würden wir uns ein Verbot lauter Motorfahrzeuge in der Nacht wünschen – analog wie für Lastwagen. Alternativen für laute Motorräder gibt es ja. Kurzfristig liessen sich diese nächtlichen Lärmspitzen einfach mit einer konsequenten Durchsetzung bestehender Lärmgesetze vermindern.

Das Vermeiden von Lärm ist in Artikel 42 des Strassenverkehrsgesetzes geregelt (Vermeiden von Belästigungen): 1. Der Fahrzeugführer hat jede vermeidbare Belästigung von Strassenbenützern und Anwohnern, namentlich durch Lärm, Staub, Rauch und Geruch, zu unterlassen und das Erschrecken von Tieren möglichst zu vermeiden. 2. Der Betrieb von Lautsprechern an Motorfahrzeugen ist untersagt…. Artikel 33 der Verkehrsregelverordnung schreibt zudem vor: „Fahrzeugführer, Mitfahrende und Hilfspersonen dürfen, namentlich in Wohn- und Erholungsgebieten und nachts, keinen vermeidbaren Lärm erzeugen“.

Die Polizei unternimmt aber – je nach Kanton – nichts bis fast nichts in dieser Sache. Uns scheint es, dass die  Polizei meist zu wenig weiss über die Schädlichkeit des Lärms und über die Möglichkeiten der Umsetzung von Artikel 42 des Strassenverkehrsgesetzes.

Wir möchten Sie deshalb bitten, in dieser Sache aktiv zu werden und Massnahmen zu entwickeln, welche geeignet sind, den Kantonen bei der Umsetzung der Gesetze gegen Strassenlärm zu helfen. Das wäre ein wichtiger Beitrag – nicht nur für die Tradition der Nachtruhe – sondern ein dringend notwendiger Beitrag für weniger Lärm in Städten und Dörfern und für die Gesundheit der Bevölkerung.

Freundliche Grüsse

IG Stiller

Sekretariat

Dr. Samuel Büechi

Lärmumfrage Trogen 2016

 Einführung

Geräusche, welche störend, belastend oder schädigend sind, werden als Lärm bezeichnet. Das Wort wird von Alarm abgeleitet, welches seinerseits auf all’arme „zu den Waffen“ zurückgeht. Lärm führt zu Stress und Aggression sowie zu Gesundheitsschädigungen wie Erkrankungen des Nerven- und des Herz-Kreislauf-Systems. Das betrifft auch Menschen, welche Lärm nicht mehr bewusst wahrnehmen, weil Lärm auch in diesen Fällen – trotz scheinbarer Gewöhnung – weiter auf Psyche und Körper wirkt. Die vorliegende Umfrage ist die vierte Lärmumfrage der IG Stiller. Die erste Umfrage fand 2003 ebenfalls in Trogen statt.

Methode

Ende August 2016 erhielten alle Haushaltungen von Trogen (821) einen Fragebogen. Dieser richtete sich an diejenigen, welche zu Hause durch Lärm gestört werden. Die Angaben konnten für verschiedene Lärmarten in drei Stufen angegeben werden: 1 (wenig), 2 (mittel) und 3 (stark).

Resultate

Bis Anfang Oktober 2016 sind 68 Rückmeldungen eingegangen. 56 Rückmeldungen konnten in die Auswertung einbezogen werden. Strassenlärm verursacht am meisten Störungen. Keine andere Lärmart stört tagsüber auch nur annähernd so stark wie Strassenlärm. Speziell störend sind laute Motorräder und vermeidbarer Strassenlärm wie hochtourige Fahrweise, Aufheulen lassen des Motors oder laute Musik. Weitere wichtige Lärmquellen während dem Tag sind Flugverkehr  und „Gewerbe/Land­wirtschaft“. In der Nacht fallen neben Strassenlärm speziell Fluglärm und Herdengeläut auf. Bei einer gewerteten Auswertung, wenn alle leichten Störungen mit 1, die mittleren mit 2 und die starken mit 3 gewertet werden, ergibt sich eine ähnliche Rangordnung. Strassenlärm steht auch bei dieser Auswertung auf dem ersten Platz – am Tag mit 91 Pun­k­ten in der Nacht mit 66 Punkten. Den zweiten Platz teilen sich am Tag Flugverkehr und Gewerbe/Landwirtschaft mit je 37 Punkten – in der Nacht Flug­ver­­kehr und Herdengeläut mit je 41 Punkten. Weitere Störquellen mit mehr als 20 Punkten sind Veranstaltungen, Hundegebell und Nachbarn sowie Kirchen­glocken nachts. 

Diskussion

Die Lärmempfindlichkeit der Menschen variiert stark. Während die einen zum Beispiel auch mit Geräuschen von 60 dB nur schwer geweckt werden können, erwachen andere schon leicht wegen Geräuschen von 40 dB. Unabhängig von dieser Empfindlichkeit kann Lärm nicht nur Stress und Aggression sondern auch Krankheiten und Todesfälle verursachen. So wurde berechnet, dass durch Verkehrslärm schweizweit jährlich knapp 1800 beschwerdefreie Lebensjahre verloren gehen – 85% durch Todesfälle und 15% durch Krankheitsfälle (BAFU: Auswirkungen des Verkehrslärms auf die Gesundheit. Schlussbericht. 22. April 2014).

Speziell störend am Strassenlärm sind laute Motorräder und vermeidbarer Strassenlärm wie hochtourige Fahrweise, Aufheulen lassen des Motors oder laute Musik. Vermeidbarer Lärm ist durch das Strassenver­kehrs­gesetz geregelt: „Der Fahrzeugführer hat jede vermeidbare Belästigung von Strassenbenützern und Anwohnern, namentlich durch Lärm, Staub, Rauch und Geruch, zu unterlassen …. Der Betrieb von Lautsprechern an Motorfahrzeugen ist untersagt… “. Speziell geschützt sind die Ruhezeiten: „Fahrzeugführer, Mitfahrende und Hilfspersonen dürfen, namentlich in Wohn- und Erholungsge­bieten und nachts, keinen vermeidbaren Lärm erzeugen“ (Verkehrsregelverord­nung). „Wer mut­willig durch Lärm die Nachtruhe stört, wer in grober Weise die Ruhe an Sonn- und Feiertagen stört, wird mit Busse bestraft“ (kantonales Strafrecht). Im Gegensatz zum Kanton St. Gallen, welcher immerhin mit Plakaten auf das Problem vermeidbarer Strassenlärm aufmerksam macht, konnten in Ausserrho­den bisher keine entsprechenden Massnahmen festgestellt werden. Die IG Stiller fordert ein Verbot der Verwendung lauter Motorfahrzeuge während der Ruhezeiten – analog wie für Lastwagen. Heute stehen mit Elektro-Motorräder und Elektro-Fahrrädern ruhigere Alternative zur Verfügung.   

Eigentlich gibt es in der Ostschweiz keinen Fluglärm da der Grenzwerte von 60 dB kaum überschritten wird. Der Grenzwert entspricht allerdings nicht dem Stand der Wissenschaft sondern ist ein politisch festgelegter Wert. Auch beim Fluglärm muss aber schon bei unter 40 dB mit Aufwachreaktionen gerechnet werden. Dies ist deshalb von Bedeutung, weil die Nachtflug-Sperre von 23-6 Uhr nicht eingehalten wird. Speziell zwischen 23-24 Uhr starten und landen regelmässig Flugzeuge in Kloten. Grund dafür ist meist der Abbau von Verspätungen, die tagsüber aufgebaut werden. Die IG Stiller fordert Nachtruhe ab 22 Uhr – auch für Fluglärm und auch für die Ostschweiz.

Arbeitslärm von Gewerbe, Landwirtschaft und Baustellen lassen sich nur teilweise vermeiden. Vorschriften zur Lärmvermeidung und Ruhezeiten (12-13 Uhr und 19-7 Uhr) könnten aber besser eingehalten werden. Wenn der Radio auf Baustellen zum Beispiel mehr Lärm macht wie die Arbeit ist das nicht im Sinne der Baulärm-Richtlinie.

Herdengeläut muss im Siedlungsgebiet tagsüber toleriert werden – nicht aber in der Nacht, wie das Bundes­gericht schon vor 100 Jahren festgestellt hat: „Das Interesse des Klägers, auf seiner Liegenschaft zur Nachtzeit Vieh mit Glockengeläute Weiden zu lassen, kann nur als eine Liebhaberei betrachtet werden“. Denn der von ihm für die Notwendigkeit des Herdengeläutes in erster Linie angeführte Grund, die leichtere Überwachung des Viehs, falle von vornherein ausser Betracht, weil die Weide eingefriedigt sei. 1975 bestätigte das Gericht diese Einschätzung: „…doch wird der Beklagte ein nächtliches Durchbrennen eines Tieres auch dann nicht ohne weiteres bemerken, wenn dieses eine Glocke trägt.“ Wegen der dichten Besiedelung könne ein durchgebranntes Tier leicht aufgefunden werden. Ergänzt werden könnte, dass Besitzer der im Dorf weidenender Kälber die Schellen zu Hause gar nicht hören, weil sie weit weg ausserhalb des Dorfes leben. In Ausserrhoden wurde 2013 vom Obergericht festgestellt, dass bei Lärm­klagen betreffend Herdengeläut die Gemeinde zuständig ist (O4V 12 14). Dank dieser Entscheidung sind keine zivilrechtlichen Prozesse mehr nötig. Wer von nächtlichem Herdengeläut gestört wird, kann sich auf das Umweltschutzgesetz und die die Lärmschutzverord­nung berufen und sich bei der Gemeinde­verwaltung melden.

Grundlage für den Umgang mit Nachbarn ist das Zivilgesetzbuch: „Jedermann ist verpflichtet, bei der Ausübung seines Eigentums, wie namentlich bei dem Betrieb eines Gewerbes auf seinem Grundstück, sich aller übermässigen Einwirkung auf das Eigentum der Nachbarn zu enthalten. Verboten sind insbesondere alle schädlichen und nach Lage und Beschaffenheit der Grundstücke oder nach Ortsgebrauch nicht gerechtfertigten Einwirkungen durch Luftverunreinigung, üblen Geruch, Lärm, Schall, Erschütterung, Strahlung oder durch den Entzug von Besonnung oder Tageslicht.“ Ein Hunde­halter zum Beispiel hat dafür sorgen, dass das Gebell seines Hundes die Nachbarn nachts nicht und tagsüber höchstens wenig stört.

Dass die Einwohner im Zentrum gelegentlich von Veranstaltungen gestört werden ist verständlich. Es darf allerdings erwartet werden, dass laute Veranstaltungen nur selten und maximal bis Mitternacht genehmigt werden. Daneben führen auch ungenehmigte Veranstaltungen in der Peripherie unseres Dorfes immer wieder zu starken Störungen. Diese müssen nicht akzeptiert werden.

Unter „anderem Lärm“ wurden folgende Störungen mehrfach erwähnt: Starke Störungen wegen nächtlicher Knallerei. Das neue Phänomen der nächtlichen Knallerei wird nicht nur in Trogen beobachtet. Als speziell ärgerlichen Lärm wurden Laubbläser erwähnt. Als leichte Störungen wurden mehrfach erwähnt: Lüftungen, Heizungen und Klimaanlagen.

Die Beteiligung war 2003 mit 88 auswertbaren Rückmeldungen deutlich höher als 2016. Bei der Umfrage von 2003 hatte nächtlicher Kirchenglockenlärm eine wichtige Stellung eingenommen. Dank der in Trogen getroffenen Massnahmen konnten „die nachts stark gestörten“ von 20 % auf 4 % vermindert werden. Zwei weiter bestehende starke Störungen durch Kirchenglocken betreffen das Morgenläuten. Herdengeläut ist bei der Umfrage von 2003 nicht gross aufgefallen. Grund für die andere Beurteilung ist wohl der Zeitpunkt der Umfragen – diejenige von 2003 erfolgte im Winter, diejenige von 2016 im Herbst.

Zusammenfassung

Das grösste Lärmproblem ist der Strassenlärm. Er ist am Tag und in der Nacht für die meisten Störungen verantwortlich. Speziell störend sind laute Motorfahrzeuge wie Motorräder und vermeidbarer Strassenlärm wie hochtourige Fahrweise, Aufheulen lassen des Motors oder laute Musik. Der zweite Platz für Fluglärm in dieser Umfrage zeigt einmal mehr, dass dieser Lärm auch in der Ostschweiz von Bedeutung ist. Speziell störend ist nächtlicher Fluglärm. Leider wird von Seiten des Staates nichts gegen laute Motorräder oder nächtlichen Fluglärm unternommen und beim vermeidbaren Strassenlärm werden die bestehenden Regeln nur selten durchgesetzt. Auf dem dritten Platz liegt am Tag der grösstenteils rationale Lärm von Gewerbe und Landwirtschaft – in der Nacht hingegen der irrationale Lärm „Liebha­be­rei Herdengeläut“. Dank einer rationalen Entscheidung des Ausserrhoder Obergerichtes können sich Betroffene neuerdings viel einfacher gegen diesen Lärm wehren.

Die IG Stiller fordert Nachtruhe ab 22 Uhr – auch für Fluglärm und auch für die Ostschweiz, ein Verbot der Verwendung lauter Motorfahrzeuge während der Ruhezeiten – analog wie für Lastwagen sowie die Durchsetzung der Vorschriften gegen vermeidbaren Strassenlärm.

Resultate-Tabelle:  tabelle

Graphik: graphik

Lärm auf dem Lande

IG Stiller

Medienmitteilung vom 31.8.16

Nächtlicher Freizeitverkehr gefährdet Tradition der Nachtruhe. Neue Umfrage in Trogen.

Die Tradition der Nachtruhe kommt immer mehr unter Druck durch nächtlichen Freizeitverkehr mit aufheulenden Motoren und wummernden Lautsprechern. Kantonale und eidgenössische Gesetze, welche unsere Nachtruhe schützen, werden nicht umgesetzt. Mit einer neuen Lärmumfrage in Trogen möchte die IG Stiller Bevölkerung und Behörden für das Thema Nachtruhe sensibilisieren.

In Appenzell Ausserrhoden ist die Nachtruhe in Artikel 18 des kantonalen Strafrechts geregelt: „Wer mutwillig durch Lärm die Nachtruhe stört, wer in grober Weise die Ruhe an Sonn- und Feiertagen stört, wird mit Busse bestraft.“

Im Strassenverkehrsgesetz regelt Artikel 42 und im der Verkehrsregelverordnung Artikel 33 das Problem: „Fahrzeugführer, Mitfahrende und Hilfspersonen dürfen, namentlich in Wohn- und Erholungsgebieten und nachts, keinen vermeidbaren Lärm erzeugen“.

Durchgesetzt werden diese Gesetze leider nicht.

Die IG Stiller hat 2003 eine Lärmumfrage in Trogen durchgeführt, welche unter anderem gezeigt hat, dass Strassenlärm das grösste nächtliche Lärmproblem ist. Weitere wichtige nächtliche Lärmquellen waren damals Hundegebell, Zeitschlag und Fluglärm. Mit einer neuen Lärmumfrage im September 2016 möchte die IG Stiller versuchen Veränderungen in der Lärmbelastung aufzuzeigen und die Bevölkerung und Behörden für das Thema Nachtruhe zu sensibilisieren.

 

 

Aus Anlass der Lärm Umfrage Trogen 2016 hier die Resultate unserer Umfrage aus dem Jahr 2003:

Lärmumfrage Trogen 2003

Einführung

Untersuchungen haben gezeigt, dass etwa 25 % der Einwohner in ihren Wohnungen durch Lärm gestört sind (1). Je grösser eine Gemeinde, desto grösser im Allgemeinen auch die Lärmbelastung (2). Aber selbst Menschen, welche meinen durch Lärm nicht gestört zu werden, reagieren auf diesen. Nächtlicher Lärm kann so zum Beispiel unbemerkt zu einer Verminderung der Schlafqualität führen und dies wiederum kann zur Folge haben, dass der Betroffene am nächsten Tag schlechter arbeitet und sich schlechter fühlt. Es ist unbestritten, dass Lärm gesundheits­schädigend ist und mittel- und längerfristig zu Erkrankungen des Nervensystem und des Herz-Kreislauf-Systems führt. Dazu kommt, dass Lärm zu Erregung und Aggression führen kann (3). Lärm ist ein wichtiges Umweltproblem und soll schlimmere Gesundheitsschäden anrichten als Gifte in der Nahrung (4). Lärm verursacht auch immense wirtschaftliche Kosten. Neben direkten Heilkosten als Folge von Gesundheits­beein­trächtigungen entstehen unter anderem Kosten durch Lärmbekämpfungs­massnahmen, Produktionsausfälle sowie die Lärmflucht der betroffenen Bevölkerung (8). Trotz all dieser negativen Wirkungen und trotz deutlicher gesetzlicher Vorgaben (Umweltschutzgesetz, Lärmschutz­verordnung) wird von den Behörden zu wenig zum Schutze der Lärmgeplagten Bevölkerung getan.

Methode

Die Interessengemeinschaft Stiller liess Anfang Dezember 2002 in alle Haushaltungen von Trogen (knapp 800) einen Erhebungsbogen verteilen.

Resultate

Alle bis zum 28. Januar 2003 eingegangen Erhebungsseiten (134) wurden in die Untersuchung aufgenommen. Insgesamt gaben 88 Personen mindestens eine Lärmstörung an. Unter Berücksichtigung der Intensität der Störung [wenig (1), mässig (2), stark (3)] ergaben sich folgende Daten:

Beurteilung Tag
1
Tag 2 Tag 3 Nacht
1
Nacht
2
Nacht 3
Strassenverkehr 23 21 13 21 12 18
Hundegebell 18 6 7 10 20 8
Flugverkehr 19 7 4 16 2 10
Gewerbe/Landwirtschaft 15 5 4 8 6 6
Kirchenglocken 8 2 8 6 5 18
Nachbarn 19 2 1 10 9 2
Schienen 7 2 1 7 0 2
Herdengeläut 4 0 1 6 4 1

 

Im Bezug auf die Stellung des Strassenverkehrs sind diese Resultate in Übereinstimmung mit Resultaten ähnlicher Untersuchungen aus Öster­reich (1), Bayern (5) und Deutschland (2, 6, 7). Am meisten stört der Strassenverkehr, aber auch Hundegebell, Flugverkehr, Gewerbe/Land­wirtschaft, Kirchen­glocken und Nachbarn und waren oft genannte Störquellen. Etwas weniger erwähnt wurden das Herdengeläut und der Schienenverkehr.

Wird der Fokus auf diejenigen gerichtet, welche nachts stark gestört werden ergibt sich folgende Rangordnung:

Starke Störungen in der Nacht gehen vor allem vom Strassenverkehr und den Kirchenglocken aus (je 18). Auf Platz drei folgt der Flugverkehr (10) und auf dem 4. Platz das Hundegebell. Anschliessend folgt Gewer­be/Landwirtschaft, Schienenverkehr, Nachbarn, Herdengeläut.

Diskussion

Die Lärm-Empfindlichkeit der Menschen variiert sehr stark. Sehr deutlich zeigt dies die vorliegende Umfrage beim Fluglärm, welcher alle Einwohner Trogens etwa gleich betrifft. Verschiedene Rückmeldungen, lassen vermuten, dass ein Teil der Bevölkerung sich nicht vorstellen kann dass Lärm oder gar Fluglärm in Trogen ein Problem ist. Tatsache ist aber, dass fast 30 % der Personen, welche sich an der Umfrage beteiligten, Flugverkehr als störend empfinden.

Verschiedene Lärmquellen sind praktisch nicht vermeidbar – andere leicht. So kann ein rücksichtsvoller Hunde­halter ohne grossen Aufwand dafür sorgen, dass sein Hund nachts nicht und tagsüber nicht dauernd für Nachbarn hörbar bellt. Fenster könnten bei lärmintensiven Arbeiten geschlossen werden und Motoren bei Nichtgebrauch abgestellt werden. Beim Strassenverkehr könnte auf eine möglichst ruhige Fahrweise geachtet resp. eine solche durchgesetzt (!) werden.

Beim Flugverkehr ist festzustellen, dass diese Immission nicht nur für Bewohner in der Nähe eines grossen Flughafens ein Problem ist. Neben dem Linienflugverkehr werden auch der Privatluftverkehr und Helikopter als störend empfunden. Beängstigend ist speziell auch die kontinuierliche Zunahme des Lärms – speziell beim Strassen- und Flugverkehr.

Eine spezielle Stellung nimmt das Kirchen- und Herdengeläut ein. Dieser Lärm ist leicht vermeidbar. Sowohl bei den Kirchenglocken als auch beim Herdengeläut wurde eine ehemals bescheidene Tradition (Gebetsaufruf, Dämonenbann, Glücksbringer) durch immer mehr und immer grössere Glocken und Schellen und einen immer häufigeren Gebrauch korrumpiert. Beim Herdengeläut hat das für die betroffenen Tiere teilweise zu einer Lärmbelastung geführt, bei welcher die SUVA von einem Arbeiter verlangen würde, dass er einen Gehörschutz trägt. Dasselbe gilt für Kirchgänger auf dem Gang zur läutenden Kirche.

Zusammenfassung

Bezüglich der Lärmquellen hat die Umfrage gezeigt, dass der Strassen­verkehr am meisten stört, aber auch Hundegebell, Kirchenglocken, Fluglärm, Gewerbe/Landwirtschaft, und Nachbarn waren oft genannte Störquellen. Weniger häufig aber immer noch von 10 % der an der Umfrage beteiligten Personen genannte Lärmquellen sind das Herdengeläut und der Schienenverkehr.

Literatur

1) Lang Judith: Interpretation von Bevölkerungsumfrage zum Lärm. Lärm­minderungs­massnahmen und ihre Auswirkungen auf die empfundene Lärmbelästigung- ein Bericht aus Österrreich. http://www.lfu.baden-wuerttemberg.de/lfu/abt3/tagung_laerm/04.pdf

2) Maschke C, Laussmann D, Eiss D, Wolf U, Robert Koch-Institut Berlin. Thieme Verlag. http://www.thieme.de/gesu/pdf/s158-s162.pdf

3) Prof. Dr. Wolfgang Scholl. Lehrstuhl für Organisations- und Sozialpsychologie der Humolt Universität in Berlin. http://www.psychologie.hu-berlin.de/orgpsy/lehre/grund/folien/vl_theo01/15.pdf

4) WRD-online: Folter für die Ohren, „Tag gegen Lärm“: Experten warnen vor Gesundheitsschäden. http://online.wdr.de/online/gesundheit/tag_gegen_laerm/index.phtml

5.) Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen. Fachinformation Umwelt und Gesundheit. http://www.umweltministerium.bayern.de/service/umwberat/ubblaer.htm

6) Umweltbundesamt: Online-Umfrage zur Lärmbelästigung in Deutschland. http://www.umweltdaten.de/laermumfrage/belaestigung.pdf

7) Institut für Demoskopie Allensbach  2002 Nr.21. Weniger Lärmbelästigung in der Wohnung und am Arbeitsplatz. http://www.ifd-allensbach.de/pdf/prd_0221.pdf

8) BUWAL: Der Mensch zwischen Ruhe und Lärm. http://www.umwelt-schweiz.ch/buwal/de/fachgebiete/fg_laerm/facts/ruhelaerm/

Kurzfassung vom 1. September 2005

 

Lärm verursacht Krankheitskosten in Milliardenhöhe

Herz­in­fark­te, Schlag­an­fäl­le, Psy­cho­sen: Lau­te Flug­zeu­ge ver­ur­sa­chen Krank­heits­kos­ten in Mil­li­ar­den­hö­he

Was nächt­li­chen Flug­lärm be­trifft, sind die Bas­ler am schlech­tes­ten dran. Dort dür­fen von 24 Uhr bis 5 Uhr kei­ne Flug­zeu­ge star­ten oder lan­den. Am Flug­ha­fen Zü­rich gilt die Nacht­flug­sper­re von 23 bis 6 Uhr, in Genf von 24 bis 6 Uhr. Ei­ne par­la­men­ta­ri­sche In­itia­ti­ve for­dert nun gleich lan­ge Nacht­flug­sper­ren. Vor­aus­sicht­lich mor­gen wird im Na­tio­nal­rat dar­über de­bat­tiert. Ei­ner der be­kann­tes­ten For­scher im deutsch­spra­chi­gen Raum zu die­sem The­ma ist der deut­sche Epi­de­mio­lo­ge Eber­hard Grei­ser. Im Auf­trag der deut­schen Um­welt­bun­des­amts hat er wie­der­holt die ge­sund­heit­li­chen Fol­gen von Flug­lärm un­ter­sucht.

Was ist punk­to Flug­lärm heu­te ge­si­chert?

Wis­sen­schaft­lich ge­si­chert ist, dass Flug­lärm, ins­be­son­de­re nächt­li­cher, zu Blut­hoch­druck führt. Das er­höht das Ri­si­ko für das gan­ze Spek­trum an Ge­fäss­krank­hei­ten. Men­schen, die Flug­lärm aus­ge­setzt sind, be­kom­men mehr Herz­in­fark­te, mehr Schlag­an­fäl­le, sie lei­den öf­ter an Herz­schwä­che, an Nie­ren­schwä­che und an De­menz we­gen «Ar­te­ri­en­ver­kal­kung».

Wirkt sich der Lärm auch auf die Psy­che aus?

Schlaf­dau­er und Schlaf­stö­run­gen ha­ben ei­nen Ein­fluss auf psy­chi­sche Er­kran­kun­gen. Ver­kürzt Lärm den Schlaf oder wech­selt der Schla­fen­de da­durch in ei­ne an­de­re Schlaf­pha­se, wirkt sich das aus. In Ge­gen­den, in de­nen Flug­lärm den Schlaf be­ein­träch­tigt, stei­gen die Häu­fig­keit von De­pres­sio­nen und Psy­cho­sen wie Schi­zo­phre­nie.

Könn­te das nicht dar­an lie­gen, dass in Flug­schnei­sen oft die Woh­nun­gen preis­wer­ter sind? Das zieht Mie­ter an, die we­nig ver­die­nen und oft auch un­ge­sün­der le­ben oder krän­ker sind als Bes­ser­ge­stell­te.

Die so­zio­öko­no­mi­schen Fak­to­ren ha­ben wir na­tür­lich be­rück­sich­tigt. Da­bei zeig­te sich, dass lärm­be­ding­te Ge­sund­heits­schä­den vor al­lem die Bes­ser­ge­stell­ten tref­fen. In so­zi­al schlech­ter ge­stell­ten Stadt­tei­len tre­ten die ent­spre­chen­den Er­kran­kun­gen in frü­he­rem Al­ter auf, da kommt der Lärm als Fak­tor gar nicht so zum Tra­gen.

Ist die schäd­li­che Wir­kung des Lärms al­so ver­nach­läs­sig­bar?

Nein. Lärm ist – je nach Do­sis – ein re­le­van­tes Ge­sund­heits­pro­blem. Sta­tis­tisch kann er das Ri­si­ko für be­stimm­te Er­kran­kun­gen ver­dop­peln, zum Bei­spiel für De­pres­sio­nen oder De­menz. Das ist hea­vy.

Dia­be­tes und so­gar Krebs tre­ten in der Um­ge­bung des Frank­fur­ter Flug­ha­fens mess­bar häu­fi­ger auf. Wie er­klä­ren Sie sich das?

Bei we­nig Schlaf es­sen vie­le Men­schen mehr und wer­den di­cker. Das be­güns­tigt die Zu­cker­krank­heit. Was Krebs be­trifft, ha­ben wir in den flug­lärm­be­las­te­ten Ge­gen­den tat­säch­lich mehr Fäl­le. Ich bin aber nicht si­cher, ob dies am Lärm liegt oder et­wa an den Ab­ga­sen, die die Flug­zeu­ge aus­stos­sen.

Vie­le Stu­di­en sind in der Nä­he sehr gros­ser Flug­hä­fen ge­macht wor­den. Kann man das auf die Schwei­zer Ver­hält­nis­se über­tra­gen?

Wenn Sie Lärm­pe­gel über 40 De­zi­bel ha­ben und ei­ne Be­völ­ke­rung, die da­von be­trof­fen ist, dann ha­ben Sie auch ge­sund­heit­li­che Aus­wir­kun­gen. Das ist all­ge­mein­gül­tig.

Kann man die Kos­ten der Lärm­schä­di­gung be­zif­fern?

Wir ha­ben das am Bei­spiel des Flug­ha­fens Frank­furt für sechs Dia­gno­se­grup­pen, zum Bei­spiel Herz-Kreis­lauf-Krank­hei­ten, Dia­be­tes und De­pres­sio­nen, ge­schätzt. Über zehn Jah­re ist dort mit rund 23 000 Er­kran­kun­gen zu rech­nen, die dem Lärm zu­zu­schrei­ben sind. Schät­zungs­wei­se 3400 die­ser Pa­ti­en­ten wer­den an ih­rer Krank­heit ster­ben. Die Krank­heits­kos­ten lie­gen bei über 1,5 Mil­li­ar­den Eu­ro.

Ih­re ak­tu­ells­te Stu­die be­fasst sich mit dem Schie­nen­ver­kehr. Wie sieht die Lärm­si­tua­ti­on dort aus?

Es gibt da­zu kaum or­dent­li­che epi­de­mio­lo­gi­sche Stu­di­en. Ich ha­be es für den deut­schen Be­reich der Trans­ver­sa­le Rot­ter­dam–Ge­nua ge­schätzt. Gel­ten die glei­chen An­nah­men wie beim Flug­lärm, ver­ur­sacht der Bahn­ver­kehr dort auf zehn Jah­re hoch­ge­rech­net cir­ca 70 000 Krank­heits­fäl­le und na­he­zu 30 000 To­des­fäl­le.

Der deut­sche Ver­kehrs­mi­nis­ter will den Schie­nen­lärm bis 2020 hal­bie­ren. Das ist doch was.

Ja, aber wenn Sie die Laut­stär­ke von 80 De­zi­bel hal­bie­ren, dann ha­ben Sie im­mer noch 77 De­zi­bel Laut­stär­ke. Das ist um Di­men­sio­nen lau­ter als der stärks­te Flug­lärm. Der Blut­druck kann aber be­reits ab ei­ner Be­las­tung mit ei­nem Dau­er­schall­pe­gel ab 35 De­zi­bel stei­gen.

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Der Epi­de­mio­lo­ge Eber­hard Grei­ser ist Pro­fes­sor am Zen­trum für So­zi­al­po­li­tik der Uni­ver­si­tät Bre­men und In­ha­ber der Fir­ma Epi.​Consult

Sonntagszeitung. 8.3.15. Mar­ti­na Frei: http://www.sonntagszeitung.ch/read/sz_08_03_2015/gesellschaft/Fluglaerm-macht-depressiv-29245

 

Kommentar: Die IG Stiller fordert auch für Flughäfen eine Nachtruhezeit von 22-7 Uhr.

Stille ist Luxus

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Fast jeder Zweite fühlt sich von Lärm belästigt: Wenn es von der Strasse brummt und Flugzeuge dröhnen, leiden Herz, Kreislauf und Gehirn.

Einen Moment absoluter Stille haben etliche Menschen seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt. Anders als die Abgase wird der Lärm des Verkehrs vielfach nicht als gefährlich angesehen – obwohl er der Gesundheit ebenfalls massiv schaden kann. „Auch wenn das so mancher meint: An Lärm kann man sich nicht gewöhnen“, betont Stefan Kääb, Leitender Oberarzt an der Medizinischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München. Bei Erwachsenen werde vor allem das Herz-Kreislauf-System, bei Kindern die Leistungsfähigkeit des Gehirns beeinflusst.

Zwar seien sowohl Autos als auch Flugzeuge in den vergangenen Jahren leiser geworden, sagt Rainer Guski, Umweltpsychologe an der Ruhr-Universität Bochum. „Das Aufkommen aber ist deutlich gewachsen.“ Das subjektive Empfinden von Menschen, dass ihre Umgebung lauter geworden sei, gehe oft auf dieses Mehr an Fahr- oder Flugzeugen zurück. „Es gibt weniger Pausen zwischen den Spitzen“, so Guski.

Eine Umfrage des Umweltbundesamtes (UBA) ergab 2012, dass sich gut die Hälfte der Bevölkerung im Wohnumfeld vom Lärm des Straßenverkehrs gestört oder belästigt fühlt. Beim Schienenverkehr war es fast jeder Dritte, beim Fluglärm etwas mehr als ein Fünftel. Rund fünf Millionen Arbeitnehmer in Deutschland sind dem Helmholtz Zentrum München zufolge am Arbeitsplatz gehörgefährdendem Lärm ausgesetzt. Zunehmend mehr Hörschäden gibt es zudem bei Jugendlichen, Hauptursache ist hier das laute Hören von Musik und anderer Freizeitlärm.

Lärm setzt gefährliche Kaskade in Gang

Schon weit unter einem Schalldruckpegel von 85 Dezibel kann Lärm krank machen – selbst dann, wenn er gar nicht als störend wahrgenommen wird. „Lärm ist ein unabhängiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen“, sagt der Kardiologe Kääb. Der Krach löst Stressreaktionen aus, Hormone wie Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol werden verstärkt gebildet, was wiederum den Blutdruck steigen lässt, die Herzfrequenz beschleunigt und die Blutgerinnung aktiviert. Schätzungen zufolge sind allein etwa 4000 Herzinfarkte jährlich in Deutschland auf Straßenverkehrslärm zurückzuführen.

Die gefährliche Kaskade werde auch dann in Gang gesetzt, wenn der Betroffene den Lärm gar nicht bewusst wahrnehme oder nicht als störend empfinde – etwa im Schlaf, sagt Kääb. Je länger ein Mensch in zu lauter Umgebung lebe, desto größer werde sein Risiko für gesundheitliche Probleme. Viele Betroffene und auch Mediziner hätten Lärm als mögliche Krankheitsursache noch nicht präsent. „Ein Arzt sollte auch fragen: Wo leben Sie, wie stark sind Sie Lärm ausgesetzt?“

Bei Kindern wurden in den vergangenen Jahren verschiedene Auswirkungen von Dauerlärm auf die Hirnfunktion gezeigt. Eine Studie mit neun bis zehn Jahre alten Kindern aus europäischen Ländern wies darauf hin, dass sich deren Lernfähigkeit und Gedächtnisfunktion verschlechtern, wenn die Schulen in einem mit Fluglärm belasteten Gebiet liegen. „Bei lauter Umgebung bekommen Kinder nicht nur weniger mit, sie behalten auch weniger“, heißt es in einer Information des Helmholtz Zentrums München.

Öfter mal aufs Rad steigen

In der sogenannten Norah-Studie untersucht Guskis Team derzeit die Auswirkungen des Lärms von Flug-, Schienen- und Straßenverkehr auf die Gesundheit und Lebensqualität der Anwohner. Fluglärm werde bei vergleichbarem Schallpegel immer als störender wahrgenommen, sagt er. Der gemittelte Dauerschallpegel sei oft keine geeignete Messgröße – vor allem für Schlafforscher. „Es kommt nachts auf die einzelnen Lärmereignisse an“, sagt Guski.

Zumindest in einigen Regionen gebe es inzwischen eine Tendenz zu weniger Lärm, sagt Michael Jäcker-Cüppers, Vorsitzender des Arbeitsrings Lärm der Deutschen Gesellschaft für Akustik (ALD). In Berlin zum Beispiel sei die Zahl hochbelasteter Menschen, die nachts mehr als 55 Dezibel Straßenlärm ausgesetzt seien, von 296.000 im Jahr 2007 auf etwa 40.000 im Jahr 2012 gesunken. Ähnlich sei die Entwicklung in Hamburg und München sowie an einigen Flughäfen wie dem in Frankfurt am Main, wo nach dem Bau einer vierten Bahn ein partielles Nachtflugverbot erlassen wurde.

Beim Lärm sind viele Menschen sowohl Opfer als auch Täter. „Wir sind alle Mitverursacher“, betont der ALD-Vorsitzende. „Wenn wir selbst für kurze Wege das Auto nehmen. Oder im Herbst dreimal wöchentlich zum Laubbläser greifen.“ Ein positiver Trend sei daher, dass immer mehr Menschen aufs Rad umstiegen.

Text: Spiegel 27.04.2014: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/laerm-macht-krank-stress-fuer-koerper-und-psyche-a-965947.html

Bild: http://www.quiet.org/resources_idx.htm

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